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Band

Stationen an der Universität Duisburg

Dissertation
Diplomarbeit
Studienarbeit

Dissertation

Ein agentenbasiertes Micropaymentsystem

Die Arbeit wurde im Shaker Verlag unter der ISBN 3-8322-1620-0 veröffentlicht.

Zusammenfassung

Das Internet hat sich besonders in den letzten Jahren vom wissenschaftlich-militärischen Informationsmedium zu einer kommerziellen Dienstleistungsplattform entwickelt. Im Zentrum der Betrachtungen bei der Erschließung des Marktsegmentes "e-Commerce" stehen Mechanismen zur sicheren Abwicklung von Finanztransaktionen. Während sich bereits Verfahren zur Abwicklung von Zahlungen im mittleren Preisseg-ment etabliert haben, steckt insbesondere die Technologie für den Handel mit elektro-nischen, klein-preisigen Gütern, die unmittelbar online ausgeliefert werden, noch im Forschungs- und Entwicklungsstadium. Aufgrund des Transfers von sehr kleinen Geld-summen wurde hierfür der Begriff "Micropayments" geprägt. Micropayments spielen seit den Arbeiten von David Chaum zu eCash im Jahre 1983 eine Rolle. Seitdem wurden immer wieder Ansätze entworfen, die im wissenschaftli-chen Bereich ihre Bedeutung hatten, sich aber im kommerziellen, praktischen Umfeld nicht durchsetzen konnten. Grund dafür war, dass die mathematische Lösung von kryp-tografischen Problemen im Fokus der Betrachtungen stand, während technologische und finanzrechtliche Aspekte in den Hintergrund gerückt wurden. In dieser Arbeit werden Micropaymentsysteme in ihrem Gesamtkontext betrachtet und ein Vorschlag für ein Konzept vorgestellt, das neben kryptografischen Methoden auch die Aspekte der realen Geldflüsse und ergonomischen Technologie einbezieht. So wird in dieser Arbeit eine neuartige Methode zur einfachen und anonymen Bereitstellung von Geldbeträgen mittels einer kartenbasierten Zertifikatserzeugung vorgestellt, die auf die Anforderungen von Micropaymentsystemen zugeschnitten ist. Weiterhin wird ein Konzept für ein adaptives und intelligentes System zur Abwicklung der kostenpflichti-gen Einzeltransaktionen erarbeitet, das sich auf das Kaufverhalten der Nutzer einstellt und eine autonome Preisermittlung vornimmt. Die Basistechnologie bilden kooperie-rende Softwareagenten. Damit stellt die Konzeption im Bereich der Micropayment-systeme eine wissenschaftliche Neuerung dar und knüpft an die nächste Entwicklungs-stufe des Internets an, ein intelligentes Netz zu werden.

Auszüge aus der Arbeit

Inhaltsverzeichnis

VORWORTIII
INHALTSVERZEICHNISV
FORMELZEICHEN UND BEZEICHNUNGENVII
ABSTRACTXI
1EINLEITUNG1
2GRUNDLAGEN4
2.1KRYPTOGRAFISCHE GRUNDLAGEN5
2.1.1Symmetrische Verschlüsselung6
2.1.2Asymmetrische Verschlüsselung7
2.1.3Hash-Algorithmen8
2.2KRYPTOGRAFISCHE VERFAHREN9
2.2.1Hybride Verfahren9
2.2.2Digitale Signaturen10
2.2.3Hash chains12
2.2.4Nonce12
2.2.5Challenge Response und Zero-Knowledge13
2.2.6Zertifikate14
2.2.7Secure Socket Layer14
2.3KLASSISCHE ZAHLUNGSVERFAHREN16
2.3.1Begriffe16
2.3.2Überweisung17
2.3.3Kreditverfahren18
2.3.4Debitverfahren19
2.3.5Prepaidverfahren20
2.3.6Bargeld20
2.4INTERNET-ZAHLUNGSVERFAHREN21
2.4.1Kredit- und Debitzahlungen21
2.4.2Bargeldähnliche Zahlungen24
2.4.3Prepaidkarten29
2.5MICROPAYMENTS29
2.5.1Prinzipien30
2.5.2Stand der Wissenschaft32
2.5.3Tokenbasierte Verfahren34
2.5.4Kontenbasierte Verfahren43
2.5.5Inkasso über die Telefonrechnung (Dialer)49
3KONZEPTION EINES MICROPAYMENTSYSTEMS51
3.1BEWERTUNG DER BESTEHENDEN KONZEPTE51
3.1.1Technische Betrachtung51
3.1.2Betrachtung zur Zahlungssicherheit53
3.2ANWENDUNG VON PREPAIDKARTEN IM INTERNET54
3.2.1Autorisierung über die Kontonummer55
3.2.2Autorisierung über User-ID und Passwort58
3.2.3Autorisierung über die Uhrzeit und einen privaten Schlüssel59
3.2.4Autorisierung mit sicherer Verschlüsselung des Abbuchungsbetrages60
3.2.5Diskussion62
3.3ARCHITEKTUR ZUR EINZELTRANSAKTIONSABWICKLUNG64
3.3.1Voraussetzungen65
3.3.2Problemlösung mit Softwareagenten67
3.3.3Agentenbasierte Architektur70
3.4KONZEPT FÜR EINEN GESICHERTEN UND ZUVERLÄSSIGEN ZAHLUNGSABLAUF73
3.4.1Format und Transfer des Zahlungstickets75
3.4.2Das Konto-Clearing78
3.4.3Sicherheit bei mutwilligen Angriffen79
3.4.4Sicherheit bei technischem Versagen81
3.5KONZEPT FÜR EINE DYNAMISCHE PREISBESTIMMUNG83
3.5.1Nachfrageprofile85
3.5.2Regeln des Händlers89
4PROTOTYPISCHE IMPLEMENTIERUNG92
4.1IMPLEMENTIERUNG DES HÄNDLERSYSTEMS92
4.2IMPLEMENTIERUNG DES SYSTEMS DES DIENSTLEISTERS93
4.3SIMULATION DER PREISERMITTLUNG96
5ZUSAMMENFASSUNG UND AUSBLICK100
6ANHANG103
6.1MATHEMATISCHER HINTERGRUND DES RSA103
6.2MATHEMATISCHER HINTERGRUND DER BLINDEN SIGNATUR104
6.3MATHEMATISCHER HINTERGRUND VON ZERO-KNOWLEDGE105
6.4EINFÜHRUNG IN DIE FUZZY-LOGIC106
7LITERATURVERZEICHNIS110
7.1MONOGRAFIEN110
7.2KONFERENZBÄNDE, ZEITSCHRIFTEN111
7.3HOCHSCHULSCHRIFTEN113
7.4FIRMENSCHRIFTEN114
7.5NORMEN, INTERNETSTANDARDS UND PATENTE115
LEBENSLAUF DES VERFASSERS117

Prüfungskommission

Vorsitz

Prof. Dr.-Ing.
D. Söffker

Institut für Mechatronik und Systemdynamik

Referent

Prof. Dr.-Ing.
H.-D. Kochs

Institut für Informationstechnik

Co-Referent

Prof. Dr.-Ing.
W. Geisselhardt

Fachgebiet Datenverarbeitung

Mitprüfer

Prof. Dr.-Ing.
D. Hänel

Institut für Verbrennung und Gasdynamik

Mitprüfer

Prof. Dr.-Ing.
B. Noche

Institut für Produkt Engineering
Transportsysteme und -logistik

Diplomarbeit

Reglerentwurf für eine "Fliegende Säge", die über ein Pleuelgestänge bewegt wird

Die Aufgabenstellung dieser Diplomarbeit ist der Reglerentwurf für eine "Fliegende Säge". Die Säge soll in diesem Fall über ein Pleuelgestänge bewegt werden. Das Problem wird in folgenden Schritten gelöst:

Zum Antrieb des Kurbelgetriebes wird ein Motor inklusive Verstärker dimensioniert und ausgewählt. Anhand des Pleuelgetriebes und des Motors wird dann ein mathematisches Modell für die Strecke erarbeitet. Mit Hilfe dieses Modells und mit Unterstützung des Simulationsprogramms SIMULINK wird ein optimaler Regler entworfen.

Die Fliegende Säge

Hinter dem Begriff "Fliegende Säge" verbirgt sich eine Säge, die ein Werkstück in der Bewegung auf bestimmte Längen schneidet. Dazu muß die Säge auf die Geschwindigkeit des Werkstücks beschleunigt werden und diese so lange halten, daß ein Sägevorgang bei der Relativgeschwindigkeit Null erfolgen kann. Dabei muß die Säge so positioniert werden, daß der Schnitt an einer wählbaren Sollposition stattfinden kann.

Fliegende Säge

Die Abbildung zeigt eine typische Anwendung aus der Metallverarbeitung. Aus einer Fertigungsstraße wird ein Rohr mit einer konstanten Geschwindigkeit herausgeführt. Es soll in der Bewegung auf vorwählbare Längen "fliegend" geschnitten werden.
Für den Schneidevorgang ist der Sägeschlitten auf die Geschwindigkeit des Rohres zu beschleunigen. Um die Beschleunigungsphase möglichst kurz zu halten, muß der Startzeitpunkt geschwindigkeitsabhängig vorverlagert werden. Der Sägeschnitt wird eingeleitet, wenn Istlänge = Sollänge länger als eine vorwählbare Zeit z.B. 0,1 s besteht. Nach dem Ausführen des Sägeschnitts wird der Sägeschlitten wieder geregelt in die Startposition zurückgefahren.
Die Position des Sägeschlittens wird mit einem Drehgeber an der Antriebsspindel gemessen. Die Geschwindigkeit und Position des Rohrs wird mit einem auf dem Rohr laufenden Meßrad erfaßt.

 

Bewegung über ein Pleuelgestänge

Wird der Sägeschlitten über ein Spindelgetriebe bewegt, muß an den Umkehrpunkten zwischen Vorwärts- und Rückwärtsbewegung eine Bremsbeschleunigung auf die Geschwindigkeit Null und eine erneute Beschleunigung in Gegenrichtung erfolgen.
Dieser Vorgang kostet Energie und Zeit und beansprucht den Motor unnötig. Nach einem neuen Konzept soll die Säge deshalb über ein Pleuelgestänge bewegt werden. Hier entfällt die Bremsung und Beschleunigung in Gegenrichtung. Die Rückführung des Sägeschlittens ist Bestandteil des mechanischen Systems.
Anwendung findet dieses Konzept daher bei sehr schnellen Positioniervorgängen. Es sind durchaus Positionierzeiten im Bereich von 300 ms möglich.

Pleuelantrieb

Nachteil dieses Konzepts ist, daß die Regelung des Systems die Koordinatentransformation von den Rotationskoordinaten der Kurbel in die Transversalkoordinaten des Schlittens berücksichtigen muß. Das System ist nichtlinear. So muß der Motor z.B. bei Gleichlauf von Sägeschlitten und Werkstück immer noch eine Beschleunigung auf die Kurbel ausüben.

In dieser Diplomarbeit wird ein Pleuelgestänge zugrunde gelegt, das bei einer spanischen Firma eingesetzt wird und Metallstücke für Kühlkörper schneidet. Die Aufgabe wird zur Zeit durch ein rein mechanisches System realisiert und soll durch ein flexibleres mikroprozessorgesteuertes Konzept abgelöst werden.

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Studienarbeit

Das Thema dieser Studienarbeit ist die Erstellung eines Programms zur Veranschaulichung der Signaldarstellung im Zeit- und Frequenzbereich. Es wird eine grafische Oberfläche entwickelt, mit deren Hilfe der Anwender auf einfache Weise Signalfunktionen und Operationen der Nachrichtentechnik darstellen kann. Es werden analoge Signale, diskrete Signale und nicht-deterministische Signale implementiert. Diese Signale können im Zeit- und Frequenzbereich modifiziert werden.

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